Polnische Rogaliki mit Konfitüre

Diese polnischen Rogaliki werden aus einem Frischkäseteig geformt, mit Konfitüre gefüllt und goldbraun gebacken. Das Rezept ergibt etwa 60 Hörnchen.

Rogaliki sind kleine, gefüllte Hörnchen aus einem weichen Frischkäseteig. In dieser Variante kommen Butter und Eigelb dazu, während ein Klecks Konfitüre für eine fruchtige Mitte sorgt. Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. So treffen ein buttriger Teig, eine leicht säuerliche Note und die Süße der Füllung in einem handlichen Gebäck zusammen.

Die Hörnchen passen zu Kaffee oder Tee und lassen sich gut auf einer Plätzchenplatte anrichten. Weil der Teig vor dem Ausrollen kurz gekühlt wird, lässt er sich besser formen. Plane außerdem mehrere Backdurchgänge ein: Die Menge ergibt etwa 60 Stück. Für die Füllung kannst du deine liebste Konfitüre verwenden, am besten eine Sorte, die sich gut auf den Teigdreiecken verteilen lässt und beim Rollen nicht herausläuft.

Kleine Hörnchen in vielen Formen

Rogaliki sind kleine, gebogene Hörnchen, die in Polen als süßes Gebäck bekannt sind. Der Name wird für unterschiedliche Teigarten und Größen verwendet. Manche Varianten werden mit Hefeteig zubereitet, andere mit einem reichhaltigen Teig, der etwa Frischkäse oder Sauerrahm enthält. Auch die Füllung ist nicht festgelegt: Konfitüre ist eine verbreitete Möglichkeit, daneben kommen je nach Rezept andere süße Füllungen infrage.

Die Rogaliki hier gehören zur unkomplizierten Plätzchenvariante ohne Hefe. Sie werden in Dreiecke geschnitten, gefüllt und aufgerollt. Dadurch bekommen sie ihre typische Hörnchenform, ohne dass einzelne Teigstücke ausgestochen werden müssen.

Warum Frischkäse im Teig hilft

Frischkäse bringt Feuchtigkeit und eine milde Säure in den Teig. Zusammen mit Butter ergibt er eine reichhaltige Grundlage, während das Mehl für den nötigen Halt sorgt. Eigelb verbindet die Zutaten und trägt zu einem geschmeidigen Teig bei. Das Ergebnis unterscheidet sich von einem klassischen Mürbeteig, bleibt aber ebenfalls gut formbar.

Die kurze Kühlzeit macht den Teig fester. Das ist beim Ausrollen und Rollen der Hörnchen hilfreich, denn warme Butter macht Teige weich und klebrig. Auch bei der Füllung zählt das richtige Maß: Zu viel Konfitüre kann beim Backen aus den eingerollten Teigstücken austreten. Ein kleiner Klecks reicht aus, damit die fruchtige Mitte erhalten bleibt.

Servieren und aufbewahren

Rogaliki lassen sich als kleine Süßigkeit zu Kaffee oder Tee servieren. Auf einer gemischten Plätzchenplatte bringen sie eine fruchtige Füllung und eine andere Form als flache Ausstechplätzchen mit. Durch ihre handliche Größe passen sie auch zu einem kleinen Imbiss am Nachmittag.

Nach dem Backen sollten die Hörnchen vollständig auskühlen, bevor du sie in eine Dose legst. So kann sich weniger Feuchtigkeit im Behälter sammeln. Bei gefülltem Gebäck lohnt es sich, die Plätzchen behutsam zu stapeln und nicht zu fest zu drücken. Für eine abwechslungsreiche Platte kannst du verschiedene Konfitürensorten verwenden und die fertigen Stücke gemeinsam mit anderen trockenen Plätzchen anbieten.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 50
  • Vorbereitung: 50 Min.
  • Garzeit: 36 Min.
  • Gesamtzeit: 1 Std. 26 Min.
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für 50 Portionen

  • 227 g Butter
  • 3 Stück Eigelb
  • 227 g Frischkäse
  • 4 g Backpulver
  • 375 g Weizenmehl
  • 1 Glas Konfitüre, zum Füllen
  • Puderzucker, zum Bestäuben
Zutaten für Rogaliki mit Butter, Frischkäse, Mehl, Eigelb und Konfitüre auf der Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Verrühre Butter, Frischkäse, Eigelb und Backpulver in einer Schüssel mit dem Handrührgerät. Gib nach und nach das Mehl dazu. Sobald der Teig zu fest für das Gerät wird, knete ihn mit den Händen fertig.
  2. Forme den Teig zu einer Rolle, wickle ihn ein und lege ihn für 15 Minuten ins Gefrierfach. Heize den Backofen währenddessen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor.
  3. Teile den gekühlten Teig in zwei Portionen. Rolle eine Portion aus und schneide daraus Dreiecke mit etwa 7,5 cm langen Seiten.
  4. Setze jeweils einen kleinen Klecks Konfitüre in die Mitte eines Dreiecks. Rolle die Teigstücke von der breiten Seite her zu Hörnchen auf.
  5. Fette ein Backblech ein und verteile die Hörnchen darauf. Backe sie 10 bis 12 Minuten, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist.
  6. Nimm die Plätzchen vom Blech und bestäube sie mit Puderzucker. Verarbeite die zweite Teighälfte ebenso; insgesamt ergeben sich etwa drei Backbleche mit jeweils 20 Stück.

Tipps

  • Verwende Konfitüre, die nicht zu flüssig ist. Eine feste Füllung bleibt beim Aufrollen eher im Teig.
  • Falls der Teig beim Ausrollen weich wird, lege ihn kurz zurück ins Gefrierfach.
  • Bewahre die ausgekühlten Rogaliki in einer gut schließenden Keksdose auf und schichte sie vorsichtig, damit die Hörnchen nicht brechen.

Häufige Fragen

Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?

Ja, du kannst ihn abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern. Lass ihn vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur stehen, falls er sehr fest geworden ist.

Welche Konfitüre eignet sich für die Füllung?

Nimm eine eher feste Konfitüre, zum Beispiel aus Aprikosen oder Beeren. Sehr flüssige Sorten können beim Backen leichter aus den Hörnchen laufen.

Kann ich die Rogaliki einfrieren?

Ja, vollständig ausgekühlte Hörnchen lassen sich einfrieren. Taue sie bei Raumtemperatur auf und gib den Puderzucker am besten erst danach darüber.

Warum wird mein Teig beim Ausrollen klebrig?

Wahrscheinlich ist die Butter im Teig zu warm geworden. Kühle den Teig erneut, bis er sich fester anfühlt, und arbeite bei Bedarf auf einer leicht bemehlten Fläche.

Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft