Einfache Erdnussbutter-Kekse

Diese Erdnussbutter-Kekse brauchen nur drei Zutaten und sind in wenigen Minuten im Ofen. Mit weicher Mitte und knusprig goldbraunen Rändern.

Diese Erdnussbutter-Kekse kommen mit drei Zutaten aus und sind schnell vorbereitet. Im Ofen werden die Ränder goldbraun, während die Mitte angenehm weich bleibt. Erdnussbutter bringt einen kräftigen, leicht salzigen Geschmack mit, Zucker sorgt für Süße und das Ei hält den Teig zusammen. Ein klassisches Gabelmuster gibt den kleinen Keksen ihre typische Optik.

Die Kekse passen zu Kaffee, Tee oder einem Glas Milch und lassen sich gut als süßer Snack für unterwegs einpacken. Da der Teig kein Mehl enthält, ist die Zutatenliste besonders kurz. Achte bei einer glutenfreien Ernährung trotzdem auf die Kennzeichnung der Erdnussbutter und mögliche Spurenhinweise. Nach dem Backen brauchen die Kekse etwas Zeit zum Abkühlen, damit sie fester werden und sich gut vom Blech lösen.

Ein vertrauter Keks aus den USA

Erdnussbutter-Kekse sind besonders mit der Backtradition der Vereinigten Staaten verbunden, wo Erdnussbutter in vielen Haushalten als Brotaufstrich und Backzutat verwendet wird. Die Kombination aus Erdnussbutter, Zucker und Ei ist eine sehr reduzierte Variante: Sie kommt ohne Weizenmehl aus und setzt auf wenige Zutaten, die in vielen Küchen leicht zu finden sind. Je nach Rezept können solche Kekse zusätzlich Mehl, Backtriebmittel oder weitere Aromen enthalten. Die kurze Zutatenliste macht diese Version aber leicht überschaubar und lenkt den Geschmack ganz auf die Erdnuss.

Ein wiedererkennbares Detail ist das Kreuzmuster auf der Oberfläche. Es prägt die typische Optik vieler Erdnussbutter-Kekse und macht sofort sichtbar, worum es sich handelt.

Warum die wenigen Zutaten reichen

Erdnussbutter enthält gemahlene Erdnüsse und je nach Sorte zusätzlich Öl, Salz oder Zucker. Ihr Fett trägt dazu bei, dass der Teig auch ohne Mehl geschmeidig und reichhaltig wirkt. Das Ei verbindet die Zutaten: Beim Erhitzen gerinnen seine Proteine und geben den Keksen Halt. Zucker bringt Süße mit und beeinflusst außerdem, wie die Oberfläche und die Ränder beim Backen fest werden. Da kein Mehl für ein stabiles Teiggerüst sorgt, ist die Konsistenz dieser Kekse anders als bei klassischen Mürbeteigplätzchen.

Die kurze Backzeit ist wichtig, weil die kleinen Teigportionen schnell garen. Beim Herausnehmen dürfen die Kekse in der Mitte noch weich aussehen. Während sie abkühlen, werden sie fester. Werden sie zu lange gebacken, verlieren sie eher ihre weiche Mitte und können trocken oder bröselig werden.

Servieren und Kombinieren

Der nussige Geschmack passt gut zu Getränken, die eine milde oder leicht herbe Note mitbringen. Kaffee und schwarzer Tee bilden einen kräftigen Kontrast zur Süße, während Milch den Erdnussgeschmack sanfter erscheinen lässt. Auch als kleiner Nachtisch nach einer einfachen Mahlzeit eignen sich die Kekse, besonders wenn du nur eine kleine Menge Süßes servieren möchtest.

Für eine abwechslungsreiche Keksplatte lassen sie sich neben weniger süßem Gebäck anbieten. Da Erdnüsse zu den häufigen Allergenen zählen, sollten die Kekse bei gemeinsamen Mahlzeiten klar gekennzeichnet werden. Das gilt auch für mitgebrachte Backwaren: Zutatenlisten und Hinweise zu möglichen Spuren können für Menschen mit Allergien wichtig sein.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 12
  • Vorbereitung: 10 Min.
  • Garzeit: 10 Min.
  • Gesamtzeit: 20 Min.
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für 12 Portionen

  • 250 g Erdnussbutter
  • 100 g Zucker
  • 1 Stück Ei
Erdnussbutter, Zucker und Ei als Zutaten für einfache Kekse auf der Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
  2. Verrühre Erdnussbutter, Zucker und Ei in einer Schüssel, bis ein gleichmäßiger, formbarer Teig entsteht.
  3. Nimm jeweils einen Löffel Teig ab, forme daraus eine Kugel und setze sie mit Abstand auf das Blech.
  4. Drücke jede Kugel mit einer Gabel flach. Drehe die Gabel anschließend um 90 Grad und drücke noch einmal, sodass ein Kreuzmuster entsteht.
  5. Backe die Kekse 8 bis 10 Minuten. Die Unterseiten sollen goldbraun sein, während die Kekse oben noch weich wirken.
  6. Lass die Kekse kurz auf dem Blech abkühlen und setze sie dann zum vollständigen Auskühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter.

Tipps

  • Verwende Erdnussbutter, die sich gut verrühren lässt. Bei sehr fester oder stark abgesetzter Erdnussbutter gelingt der Teig möglicherweise weniger gleichmäßig.
  • Bewahre vollständig ausgekühlte Kekse in einer gut schließenden Dose auf. So bleiben sie mehrere Tage angenehm weich.
  • Für eine weniger süße Variante kannst du den Zucker etwas reduzieren. Die Kekse werden dadurch möglicherweise weniger knusprig.

Häufige Fragen

Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?

Ja. Decke den Teig ab und stelle ihn für einige Stunden in den Kühlschrank. Wird er dort sehr fest, lass ihn vor dem Formen kurz bei Raumtemperatur stehen.

Wie bewahre ich die Erdnussbutter-Kekse auf?

Fülle die vollständig abgekühlten Kekse in eine luftdicht schließende Dose. Bei Raumtemperatur bleiben sie mehrere Tage genießbar.

Kann ich den Zucker austauschen?

Du kannst einen anderen trockenen Zucker verwenden, etwa braunen Zucker. Das kann die Farbe und den Geschmack leicht verändern; flüssige Süßungsmittel sind für diese Teigmenge kein gleichwertiger Ersatz.

Warum zerbröseln meine Kekse?

Sie können zu trocken werden, wenn sie zu lange backen, oder zerfallen, wenn sie noch heiß bewegt werden. Lass sie erst auf dem Blech abkühlen, damit sie sich setzen.

Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft