The Best Fluffy Pancakes recipe you will fall in love with. Full of tips and tricks to help you make the best pancakes.

Diese Casabe-Pizza bringt eine knusprige Maniok-Fladenbasis und würzige Beläge zusammen. Tomatensauce und Mozzarella treffen auf Chorizo, Putenaufschnitt, Mais, grüne Oliven und Paprika. Das Ergebnis ist keine Pizza mit klassischem Hefeteig, sondern eine unkomplizierte Variante mit kräftigen, salzigen und leicht süßlichen Aromen.
Die sechs Casabe-Stücke werden einzeln belegt und nur kurz gebacken. So schmilzt der Käse, während die Basis ihre knusprige Textur behält. Serviere die kleinen Pizzen als Mittagessen oder Abendbrot, etwa mit einem grünen Salat. Weil Casabe schon fertig gebacken ist, steht der Belag im Mittelpunkt und du brauchst keine Gehzeit einzuplanen.
Casabe als Maniokbasis
Casabe ist ein dünnes, trockenes Fladenbrot aus Maniok, auch Yuca genannt. Es ist in Teilen der Karibik und im nördlichen Südamerika verbreitet und gehört dort seit langer Zeit zur Ernährung. Die genaue Form und Herstellung können sich je nach Region unterscheiden. Anders als ein klassischer Pizzateig aus Weizen wird Casabe nicht mit Hefe angesetzt und muss vor dem Belegen nicht aufgehen.
Für die Herstellung wird Maniok verarbeitet und anschließend zu flachen Broten gebacken. Bei bitteren Manioksorten ist die richtige Verarbeitung besonders wichtig, da rohe Knollen natürliche cyanogene Stoffe enthalten können. Fertig gekauftes Casabe ist bereits verarbeitet und gebacken. Für diese Pizza-Variante dient es als fertige Grundlage, die im Ofen noch einmal erhitzt wird.
Knusprige Basis, saftiger Belag
Bei einer klassischen Pizza sorgt ein elastischer Teig dafür, dass Sauce und Belag zusammenhalten. Casabe verhält sich anders: Es ist bereits trocken und knusprig, deshalb sollte die Sauce sparsam und gleichmäßig verteilt werden. Viel Flüssigkeit kann in die Basis einziehen und die Textur verändern. Eine kurze Backzeit reicht, um den Belag zu erhitzen und den Mozzarella schmelzen zu lassen.
Auch die Größe der Zutaten spielt eine Rolle. Kleine Stücke verteilen sich gleichmäßiger und lassen sich leichter essen als grobe Brocken. Chorizo, Oliven und Käse bringen salzige Würze, während Mais und Paprika mildere, leicht süßliche Noten ergänzen. So entsteht ein Belag mit unterschiedlichen Texturen, ohne dass die Basis lange im Ofen bleiben muss.
Eine Pizza-Variante zum Teilen
Pizza bezeichnet hier vor allem die Art des Belegens und Backens: eine Grundlage, Sauce, Käse und weitere Zutaten. Die Casabe-Version ist damit eine regionale beziehungsweise moderne Abwandlung der verbreiteten Pizzaidee und kein italienischer Hefeteigfladen. Solche Varianten zeigen, wie vertraute Gerichte mit Zutaten aus einer anderen Esskultur kombiniert werden können, ohne dass die ursprüngliche Grundlage gleich bleibt.
Die einzelnen Casabe-Stücke eignen sich gut zum Teilen und lassen sich unkompliziert neben einen Salat stellen. Dazu passen Wasser oder ein ungesüßtes Getränk, das die würzigen Zutaten nicht überdeckt. Wenn du mehrere Beläge servierst, kann jede Scheibe etwas anders belegt werden. So lässt sich die Menge an Oliven oder Chorizo je nach Geschmack anpassen, ohne die Backzeit wesentlich zu verändern.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Portionen: 3
- Vorbereitung: 15 Min.
- Garzeit: 10 Min.
- Gesamtzeit: 25 Min.
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten für 3 Portionen
- 6 Stück Casabe, dicke Scheiben
- 450 g Tomatensauce
- 225 g Chorizo
- 225 g Putenaufschnitt
- 75 g Mais
- 40 g grüne Oliven
- 55 g rote Paprika
- 50 g Mozzarella

Zubereitung
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus, falls du die Casabe-Stücke nicht direkt auf dem Blech backen möchtest.
- Schneide die Chorizo in mittelgroße Stücke und die Paprika in Streifen. Teile den Putenaufschnitt und die Oliven in mundgerechte Stücke.
- Verteile etwas Tomatensauce auf den Casabe-Scheiben und gib jeweils Mozzarella darüber. Lass am Rand einen schmalen Streifen frei.
- Belege die Stücke mit Chorizo, Mais, Putenaufschnitt, Oliven und Paprika. Verteile den Belag so, dass jede Portion etwas von den verschiedenen Zutaten abbekommt.
- Backe die Casabe-Pizzen 7 bis 10 Minuten. Sie sind fertig, wenn der Mozzarella geschmolzen ist und die Ränder heiß und knusprig wirken.
- Nimm das Blech vorsichtig aus dem Ofen und serviere die Pizzen heiß.
Tipps
- Lass Mais und Oliven gut abtropfen, damit keine zusätzliche Flüssigkeit auf die knusprige Casabe-Basis gelangt.
- Belege die Scheiben erst kurz vor dem Backen. Mit längerem Stehen kann die Tomatensauce in die Basis einziehen und sie weicher machen.
- Übrig gebliebene Stücke kannst du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und im Ofen kurz erwärmen. In der Mikrowelle wird die Casabe-Basis meist weniger knusprig.
Häufige Fragen
Kann ich die Casabe-Pizzen vorbereiten?
Du kannst die Zutaten vorher schneiden und getrennt im Kühlschrank lagern. Bestreiche und belege die Casabe-Scheiben am besten erst kurz vor dem Backen, damit sie knusprig bleiben.
Womit kann ich die Chorizo ersetzen?
Du kannst sie durch eine andere würzige, verzehrfertige Wurst ersetzen oder ganz weglassen. Für eine fleischlose Variante passen zusätzliche Oliven oder gebratene Pilze.
Wie bewahre ich Reste auf?
Lass die Stücke abkühlen und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Erwärme sie möglichst im Backofen, damit die Casabe-Basis wieder etwas knuspriger wird.
Kann ich normalen Pizzateig statt Casabe verwenden?
Ja, dann ändert sich jedoch die Zubereitung deutlich: Verwende einen geeigneten Pizzateig und richte dich beim Backen nach dessen Anleitung. Die kurze Backzeit dieser Variante gilt für bereits gebackenes Casabe.
Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft



