Kurabiye-Butterplätzchen

Diese Kurabiye-Butterplätzchen werden mit Joghurt gebacken und bleiben innen weich. Das einfache Rezept ergibt rund 20 zarte, goldene Plätzchen.

Diese Kurabiye-Butterplätzchen sind weich, rund und nur leicht süß. Griechischer Joghurt macht den Teig besonders saftig, während geschmolzene Butter und ein Hauch Vanille für ein mildes, buttriges Aroma sorgen. Nach dem Backen sind die Plätzchen außen zart goldbraun und innen noch ein wenig weich.

Der Teig ergibt etwa 20 Stück und kommt ohne Ausstechformen aus: Du formst ihn einfach zu Kugeln und bäckst sie in zwei Durchgängen. So bleibt genug Platz auf dem Blech, damit die Plätzchen gleichmäßig garen. Sie passen gut zu schwarzem Tee oder Kaffee und lassen sich auch auf einem Plätzchenteller mit anderen Sorten anbieten. Wenn du ein unkompliziertes Gebäck mit weicher Mitte suchst, ist diese Variante eine schöne Ergänzung für deine Keksdose.

Kurabiye als Gebäckbegriff

Kurabiye ist im Türkischen ein allgemeiner Begriff für Kekse und Kleingebäck, keine einzelne, überall gleich zubereitete Sorte. Unter diesem Namen finden sich unterschiedliche Formen und Teigarten, darunter mürbe, weiche, gefüllte oder stärker gewürzte Varianten. Die genaue Zusammensetzung hängt vom jeweiligen Gebäck ab.

Diese runden Butterplätzchen greifen den Namen auf und sind eine weiche Variante mit Joghurt im Teig. Sie unterscheiden sich damit von vielen trockeneren, mürben Keksen. Der Begriff allein legt also weder eine bestimmte Form noch eine einheitliche Rezeptur fest. Das macht es sinnvoll, die Eigenschaften dieser Version über ihre Zutaten und ihre weiche Mitte zu beschreiben.

Was Joghurt und Butter beitragen

Butter liefert Fett und trägt das typische buttrige Aroma zum Gebäck bei. In geschmolzener Form lässt sie sich gleichmäßig mit den übrigen Zutaten verbinden, ohne dass ein aufwendig gekneteter Mürbeteig entstehen muss. Joghurt bringt Feuchtigkeit in die Mischung. Zusammen mit dem Mehl entsteht ein formbarer Teig, dessen Konsistenz durch die Feuchtigkeit des Joghurts beeinflusst wird.

Darum ist es hilfreich, zusätzliches Mehl nicht auf einmal, sondern vorsichtig einzuarbeiten, wenn der Teig stark klebt. Zu viel Mehl kann das Gebäck fester und trockener machen. Das Backpulver lockert den Teig beim Erhitzen, während die Eier beim Binden helfen. Die Mischung aus diesen Zutaten sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht wie dünne, knusprige Kekse auslaufen, sondern ihre runde Form behalten.

Farbe und weiche Mitte

Die helle goldene Oberfläche ist bei diesen Plätzchen ein nützlicher Hinweis auf den richtigen Backzeitpunkt. Das Ei auf der Oberfläche unterstützt die Bräunung und sorgt für einen leichten Glanz. Da die Kugeln relativ kompakt sind, kann die Mitte noch weich wirken, wenn die Außenseite bereits Farbe angenommen hat. Beim Abkühlen festigt sich das Gebäck weiter, deshalb sollte es nicht so lange im Ofen bleiben, bis es vollständig hart erscheint.

Kurabiye wird häufig als Gebäck zu Tee oder Kaffee serviert. Die milde Süße dieser Variante passt besonders gut zu kräftigem, ungesüßtem Tee oder schwarzem Kaffee. Auch auf einer gemischten Keksplatte macht die weiche Textur einen deutlichen Unterschied zu knusprigem Mürbeteiggebäck. Die Plätzchen lassen sich dadurch gut mit Sorten kombinieren, die stärker gewürzt oder mit Schokolade verfeinert sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 20
  • Vorbereitung: 25 Min.
  • Garzeit: 40 Min.
  • Gesamtzeit: 1 Std. 5 Min.
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für 20 Portionen

  • 650 g Mehl
  • 275 ml griechischer Joghurt
  • 3 Stück Eier
  • 200 g Zucker
  • 120 g Butter, geschmolzen
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Tropfen Vanilleextrakt
  • 1 Stück Ei, zum Bestreichen, verquirlt
  • 10 g Butter, geschmolzen, zum Befeuchten der Hände
Zutaten für Kurabiye-Butterplätzchen übersichtlich auf einer Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Da die Plätzchen in zwei Durchgängen gebacken werden, brauchst du das Blech nicht vollständig zu belegen.
  2. Gib Mehl, Joghurt, drei Eier, Zucker, 120 g geschmolzene Butter, Backpulver und Vanilleextrakt in eine große Schüssel. Verrühre alles, bis ein zusammenhängender Teig entsteht; falls er sehr stark klebt, arbeite nach und nach etwas zusätzliches Mehl ein.
  3. Fette deine Hände mit etwas von der zusätzlichen geschmolzenen Butter ein. Teile den Teig in 20 gleich große Stücke und forme jedes zu einer Kugel, wobei du deine Hände bei Bedarf erneut mit Butter bestreichst.
  4. Setze jeweils etwa zehn Kugeln mit rund 5 cm Abstand auf das Blech. Verquirle das übrige Ei und bestreiche damit die Teigoberflächen dünn.
  5. Backe das erste Blech etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie hellgolden aussehen und sich in der Mitte noch leicht weich anfühlen.
  6. Nimm die Plätzchen aus dem Ofen und setze die zweite Portion auf das Blech. Backe auch diese etwa 20 Minuten und lass anschließend alle Kurabie auf einem Gitter auskühlen.

Tipps

  • Wie viel zusätzliches Mehl nötig ist, hängt davon ab, wie feucht der Joghurt und der Teig sind. Gib es sparsam dazu, damit die Plätzchen nicht trocken werden.
  • Bewahre vollständig ausgekühlte Kurabie in einer gut schließenden Keksdose auf. So bleiben sie mehrere Tage weich.
  • Für eine frische Note kannst du etwas fein abgeriebene Zitronenschale in den Teig geben.

Häufige Fragen

Kann ich den Teig vorbereiten?

Ja. Decke den Teig ab und stelle ihn bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank. Lass ihn vor dem Formen kurz stehen, damit er sich leichter portionieren lässt.

Wie bewahre ich die Plätzchen am besten auf?

Fülle sie erst in eine gut schließende Dose, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Bei trockener, kühler Lagerung bleiben sie mehrere Tage weich.

Kann ich den griechischen Joghurt ersetzen?

Du kannst normalen Naturjoghurt verwenden, der Teig wird damit möglicherweise etwas feuchter. Gib zusätzliches Mehl deshalb nur nach Bedarf und in kleinen Mengen dazu.

Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen noch weich?

Eine leicht weiche Mitte ist bei dieser Variante vorgesehen. Beim Abkühlen wird das Gebäck fester; wenn die Oberfläche hellgolden ist, solltest du es nicht auf Verdacht länger backen.

Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft