Zimtrollen-Plätzchen mit feiner Spirale

Diese Zimtrollen-Plätzchen aus mürbem Butterteig bekommen eine würzige Zimt-Zucker-Spirale. Mit einfacher Anleitung und klaren Backzeiten.

Diese Zimtrollen-Plätzchen verbinden mürben Butterteig mit einer aromatischen Füllung aus Zimt und braunem Zucker. Aufgerollt und in Scheiben geschnitten, zeigen sie nach dem Backen eine hübsche Spirale. Der Teig ist unkompliziert, braucht aber zwei kurze Ruhezeiten im Kühlschrank, damit sich die Rolle gut schneiden lässt.

Die Plätzchen passen auf den Adventsteller, schmecken aber auch das ganze Jahr zu Kaffee oder Tee. Beim Backen wird der Zucker in der Füllung leicht karamellig, während der Zimt sein warmes Aroma entfaltet. Plane etwas Zeit zum Kühlen ein und schneide die Teigrolle mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. So werden die Plätzchen schön gleichmäßig gebacken und behalten ihre erkennbare Wirbeloptik.

Die Spirale macht den Unterschied

Diese Plätzchen greifen die Form von Zimtschnecken auf: Ein dünner Teig wird mit einer süßen Zimtfüllung bestrichen, aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Anders als viele klassische Zimtschnecken bestehen sie hier aus einem Butterteig und werden als kleines Gebäck gebacken. Hefeteig und eine Gehzeit sind deshalb nicht nötig. Die charakteristische Spirale entsteht allein durch das Aufrollen der beiden Teigschichten.

Die Form ist nicht nur dekorativ. Jede Scheibe enthält Teig und Füllung in ähnlichem Verhältnis, sodass sich Zimt und brauner Zucker beim Backen über den ganzen Keks verteilen.

Warum der Teig gekühlt wird

Butterteig wird beim Kneten und Ausrollen durch Wärme weicher. Eine kurze Kühlzeit macht ihn wieder fester und erleichtert das Formen. Besonders wichtig ist das für die gefüllte Rolle: Ist der Teig zu weich, kann sie beim Schneiden flach gedrückt werden oder auseinandergehen. Nach der zweiten Kühlrunde lässt sich die Rolle meist gleichmäßiger portionieren.

Auch die Dicke des ausgerollten Teigs beeinflusst das Ergebnis. Bei etwa 5 mm entstehen dünne Scheiben, in denen die Füllung gut sichtbar bleibt. Gleichmäßige Scheiben backen zudem ähnlicher schnell als unterschiedlich dicke Stücke.

Butter, Zucker und Zimt

Butter sorgt für den mürben Charakter des Gebäcks und trägt das Aroma des Zimts. Beim Aufschlagen mit Zucker wird die Mischung cremig und lässt sich anschließend mit Ei und Mehl zu einem zusammenhängenden Teig verarbeiten. Das Ei bindet die Zutaten; das Mehl gibt dem Teig Struktur. Zu langes Kneten ist bei einem solchen Plätzchenteig nicht nötig.

Gemahlener Zimt wird mit braunem Zucker vermischt und als trockene Füllung aufgetragen. Der braune Zucker bringt eine leichte Karamellnote mit. Im Ofen wird die Füllung heiß und süß, während die Teigscheiben an den Rändern Farbe annehmen.

Servieren und Aufbewahren

Die Zimtspiralen passen zu Kaffee, schwarzem Tee oder einem milden Kräutertee. Auf einem Plätzchenteller lassen sie sich gut mit schlichten Butterplätzchen oder nussigem Gebäck kombinieren, denn ihr Zimtaroma setzt einen deutlichen würzigen Akzent. Auch als kleine Beigabe zu einem Heißgetränk sind sie passend.

Vor dem Verpacken sollten die Plätzchen vollständig auskühlen. In einer gut schließenden Dose bleiben sie vor Feuchtigkeit aus der Umgebung geschützt. Wenn du mehrere Sorten zusammen aufbewahrst, achte darauf, dass stark aromatische oder besonders weiche Gebäcke den Geschmack und die Konsistenz der Zimtrollen nicht verändern.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 24
  • Vorbereitung: 1 Std. 10 Min.
  • Garzeit: 15 Min.
  • Gesamtzeit: 1 Std. 25 Min.
  • Schwierigkeit: Mittel

Zutaten für 24 Portionen

  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 180 g Butter, weich
  • 85 g feiner Zucker
  • 1 Stück Ei, mittelgroß
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 30 g brauner Zucker
Ausgerollter Plätzchenteig mit einer gleichmäßigen Schicht aus Zimt und braunem Zucker

Zubereitung

  1. Rühre die weiche Butter mit dem feinen Zucker cremig. Gib das Ei und das Salz dazu und verrühre alles zu einer glatten Masse.
  2. Siebe das Mehl in die Schüssel und arbeite es ein, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Decke ihn ab und stelle ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank.
  3. Vermische währenddessen den braunen Zucker mit dem Zimt. Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl.
  4. Knete den gekühlten Teig kurz durch und rolle ihn zu einem Rechteck von etwa 5 mm Dicke aus. Falls er stark klebt, gib wenig Mehl auf die Fläche.
  5. Verteile die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig auf dem Teig. Rolle ihn von einer langen Seite her möglichst eng auf.
  6. Wickle die Teigrolle ein und kühle sie weitere 30 Minuten. Heize den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  7. Schneide die gekühlte Rolle mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. Lege sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
  8. Backe die Plätzchen 14 bis 16 Minuten, bis sie am Rand leicht Farbe annehmen und sich gesetzt haben. Lass sie vollständig auf dem Blech oder einem Gitter auskühlen.

Tipps

  • Wird der Teig beim Ausrollen oder Aufrollen weich, gönne ihm noch einige Minuten im Kühlschrank. Kalter Teig lässt sich sauberer verarbeiten.
  • Schneide die Rolle mit einer dünnen, scharfen Messerklinge und säubere sie zwischendurch, damit die Spiralen nicht zusammengedrückt werden.
  • Bewahre die ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Dose auf. Trenne besonders knusprige Sorten am besten mit Backpapier von weicheren Gebäcken.

Häufige Fragen

Kann ich die Teigrolle am Vortag vorbereiten?

Ja. Wickle die Rolle dicht ein und bewahre sie über Nacht im Kühlschrank auf. Schneide sie möglichst direkt aus dem gekühlten Zustand in Scheiben.

Wie lange bleiben die Zimtrollen-Plätzchen frisch?

In einer gut schließenden Dose halten sie sich mehrere Tage. Lass sie vor dem Einlagern vollständig auskühlen, damit sich keine Feuchtigkeit in der Dose sammelt.

Was kann ich statt braunem Zucker verwenden?

Du kannst für die Füllung auch weißen Zucker nehmen. Die Plätzchen werden dann etwas weniger karamellig im Aroma.

Warum zerdrückt sich die Rolle beim Schneiden?

Meist ist der Teig noch zu weich oder das Messer drückt zu stark auf die Rolle. Kühle sie länger und schneide mit einer scharfen Klinge in gleichmäßigen Zügen.

Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft