Bai Sach Chrouk: Gegrilltes Schweinefleisch mit Reis

Bai Sach Chrouk bringt würzig mariniertes Schweinefleisch vom Grill mit Jasminreis, Gurke und Koriander zusammen. Einfach, herzhaft und frisch.

Bai Sach Chrouk verbindet saftiges, würzig mariniertes Schweinefleisch mit lockerem Jasminreis. Auf dem Grill bekommt das Fleisch eine kräftige Bräunung, während Honig und Knoblauch für eine herzhafte, leicht süßliche Marinade sorgen. Gurke und frischer Koriander bringen einen kühlen, frischen Kontrast auf den Teller.

Das kambodschanische Gericht lässt sich gut auf einem Außengrill oder in einer Grillpfanne zubereiten. Plane etwas Zeit zum Marinieren ein, denn die dünnen Fleischscheiben nehmen die Aromen dabei besonders gut auf. Dazu passen eingelegtes Gemüse oder ein Spritzer Limettensaft. So entsteht ein unkompliziertes Grillgericht, bei dem Reis und Fleisch gemeinsam eine sättigende Mahlzeit ergeben.

Ein kambodschanisches Frühstücksgericht

Bai sach chrouk bedeutet auf Khmer sinngemäß Schweinefleisch mit Reis. Das Gericht ist in Kambodscha als beliebtes Frühstück bekannt: Gegrilltes Schweinefleisch wird mit Reis serviert und häufig durch frische oder eingelegte Beilagen ergänzt. Es ist ein einfach aufgebautes Essen, bei dem die Marinade dem Fleisch den charakteristischen würzigen Geschmack gibt.

Die Kombination passt auch gut auf einen Grilltisch am Abend. Reis macht das Gericht sättigend, während Gurke und Kräuter einen frischen Gegenpol zum kräftig gewürzten Fleisch setzen. Je nach Zubereitung und persönlichem Geschmack können weitere Beilagen dazukommen, etwa eingelegtes Gemüse oder eine säuerliche Würze.

Was die Marinade beim Grillen bewirkt

Sojasauce und Austernsauce bringen salzige, würzige Aromen in die Marinade. Knoblauch und schwarzer Pfeffer ergänzen sie mit kräftigen, warmen Noten. Kokosmilch macht die Mischung cremig und verbindet die einzelnen Zutaten, während der Honig eine dezente Süße beisteuert.

Auf der heißen Grillfläche bräunt die Oberfläche des Fleischs; die süßen Bestandteile der Marinade können dabei rasch dunkel werden. Deshalb ist es hilfreich, überschüssige Marinade vor dem Grillen abtropfen zu lassen und die Stücke nicht zu dicht nebeneinanderzulegen. So hat die Hitze Platz, die Fleischoberfläche direkt zu rösten. Dünn geschnittenes Fleisch gart außerdem schnell, weshalb ein Blick auf die Kerntemperatur besonders nützlich ist.

Jasminreis als Begleiter

Jasminreis ist ein duftender Langkornreis, der beim Garen weich wird und dennoch einzelne Körner behält. Das macht ihn zu einem passenden Begleiter für würzige Fleischgerichte: Er nimmt etwas Sauce auf, ohne den Geschmack der Marinade zu überdecken. Vor dem Kochen abgespülte Reiskörner geben überschüssige Stärke ab, die sonst die Oberfläche klebrig machen kann.

Beim Servieren kannst du Fleisch und Reis getrennt anrichten oder die Scheiben direkt auf dem Reis verteilen. Gurke und Koriander bringen unterschiedliche frische Aromen und Texturen dazu. Wenn du einen stärkeren Kontrast zur süßlich-würzigen Marinade möchtest, passen säuerliche eingelegte Beilagen oder Limettensaft gut dazu.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 4
  • Vorbereitung: 40 Min.
  • Garzeit: 25 Min.
  • Gesamtzeit: 1 Std. 5 Min.
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für 4 Portionen

  • 650 g Schweineschulter, dünn geschnitten
  • 60 ml Kokosmilch
  • 45 ml Sojasauce
  • 30 ml Austernsauce
  • 2 EL Honig
  • 4 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 370 g Jasminreis
  • 950 ml Wasser
  • 15 ml Pflanzenöl
  • 1 Stück Salatgurke, in Scheiben
  • 1 Handvoll Korianderblätter, zum Garnieren
Zutaten für gegrilltes Schweinefleisch mit Reis auf einer Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Verrühre Kokosmilch, Sojasauce, Austernsauce, Honig, Knoblauch und Pfeffer in einer Schüssel. Gib das dünn geschnittene Schweinefleisch dazu und wende es, bis alle Stücke mit Marinade bedeckt sind.
  2. Decke die Schüssel ab und stelle sie mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Spüle währenddessen den Jasminreis mit kaltem Wasser, bis das Wasser weitgehend klar bleibt.
  3. Gib Reis und 950 ml Wasser in einen Topf. Bring alles bei hoher Hitze zum Kochen, reduziere dann die Hitze, decke den Topf ab und gare den Reis 15 Minuten, bis das Wasser aufgenommen und der Reis weich ist.
  4. Heize einen Außengrill oder eine Grillpfanne auf mittelhohe Hitze vor, etwa 200 °C. Bestreiche die Grillfläche dünn mit Pflanzenöl.
  5. Nimm das Schweinefleisch aus der Marinade und lass überschüssige Flüssigkeit abtropfen. Grille die Stücke portionsweise jeweils 3 bis 4 Minuten pro Seite, bis sie gebräunt und durchgegart sind; die Kerntemperatur sollte 63 °C erreichen.
  6. Lege das gegrillte Fleisch auf einen Teller und lass es 5 Minuten ruhen. Lockere den fertigen Reis mit einer Gabel auf.
  7. Verteile Reis und Schweinefleisch auf vier Teller. Ergänze die Gurkenscheiben und garniere alles mit Korianderblättern.

Tipps

  • Für eine angenehm frische Beilage kannst du eingelegtes Gemüse oder Limettenspalten dazustellen.
  • Wenn du die übrige Marinade als Sauce servieren möchtest, koche sie in einem kleinen Topf mindestens 5 Minuten sprudelnd auf und lass sie leicht einkochen.
  • Grille das Fleisch lieber in mehreren Durchgängen, damit die Grillfläche heiß bleibt und die Scheiben bräunen statt zu dämpfen.

Häufige Fragen

Kann ich das Schweinefleisch länger marinieren?

Ja. Du kannst es abgedeckt mehrere Stunden im Kühlschrank marinieren. Länger als über Nacht sollte es wegen der salzigen Marinade nicht liegen.

Kann ich statt Schweineschulter ein anderes Stück verwenden?

Dünn geschnittener Schweinenacken eignet sich ebenfalls und bleibt beim Grillen saftig. Achte darauf, die Scheiben gleichmäßig dünn zu schneiden, damit sie ähnlich schnell garen.

Wie bewahre ich Reste auf?

Fleisch und Reis getrennt in gut verschlossenen Behältern im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen den Reis vollständig durcherhitzen.

Geht das Gericht auch ohne Außengrill?

Ja, eine gut vorgeheizte Grillpfanne funktioniert ebenfalls. Grille das Fleisch in kleinen Portionen, damit es bräunt und nicht im austretenden Saft kocht.

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