The Best Fluffy Pancakes recipe you will fall in love with. Full of tips and tricks to help you make the best pancakes.

Dieses Cassava-Brot wird nicht im Ofen gebacken, sondern als kleine Fladen auf einer heißen gusseisernen Platte ausgebacken. Weizenmehl und Maniokmehl bilden die Basis; außen entsteht eine leicht raue, goldbraune Oberfläche, während das Innere weich bleibt. Die Fladen sind unkompliziert geformt und kommen direkt warm auf den Tisch.
Serviere sie als Beilage zu Eintöpfen, Bohnen oder würzigen Gemüsegerichten. Auch mit einem Dip oder etwas Butter passen sie gut. Der Teig soll formbar sein, aber nicht trocken: Gib das Wasser deshalb nach und nach dazu und orientiere dich an der Konsistenz. So lässt sich das Cassava-Brot gut zu kleinen Scheiben drücken, die auf der Pfanne rasch Farbe bekommen.
Maniokmehl und Weizenmehl
Maniokmehl wird aus der Wurzel der Maniokpflanze gewonnen, die in vielen tropischen Regionen als wichtige stärkehaltige Nahrungspflanze dient. Es ist nicht dasselbe wie Tapiokastärke: Für Maniokmehl wird die Wurzel getrocknet und fein vermahlen, während Tapiokastärke aus der Stärke der Wurzel gewonnen wird. Beide Produkte unterscheiden sich in Verarbeitung und Verwendung.
Maniokmehl enthält von Natur aus kein Gluten. In dieser Zubereitung kommt jedoch zusätzlich Weizenmehl in den Teig. Das Weizenmehl bringt Gluten mit, das den Teig zusammenhält und beim Formen unterstützt. Das fertige Brot ist deshalb nicht glutenfrei. Wer mit Unverträglichkeiten kocht, sollte auch auf mögliche Spurenhinweise der verwendeten Mehle achten.
Was beim Backen auf der Platte passiert
Eine schwere gusseiserne Platte speichert viel Wärme und gibt sie gleichmäßig an den Teig ab. Das hilft dabei, die Fladen auf beiden Seiten zu bräunen, ohne dass die Oberfläche durch eine ungleichmäßige Hitzeverteilung stellenweise zu dunkel wird. Die Platte sollte heiß sein, aber nicht rauchen; bei zu starker Hitze kann die Außenseite Farbe annehmen, bevor das Innere durchgegart ist.
Die sichtbare Bräunung entsteht an der trockenen Oberfläche des Teigs. Dabei spielen Hitze und die natürlichen Bestandteile des Mehls zusammen. Die Fladen sind dünn, daher brauchen sie auf der Platte deutlich weniger Zeit als ein dickes Brot im Ofen. Ein leicht körniger Überzug aus Mehl verändert zusätzlich die Oberfläche und sorgt für eine rustikale Optik.
Brotformen mit Maniok
Der Ausdruck Cassava-Brot wird für unterschiedliche Zubereitungen mit Maniok verwendet. In einigen Regionen werden Fladen oder Brote überwiegend aus Maniok hergestellt; andere Varianten enthalten weitere Zutaten oder werden auf einer heißen Platte gebacken. Ein Name allein verrät daher nicht immer, ob ein Brot weich, knusprig, dünn oder kräftig ist. Bei der hier beschriebenen Mischung sorgt der Anteil an Weizenmehl für eine andere Teigstruktur als bei einem Brot ausschließlich aus Maniok.
Maniok ist eine stärkehaltige Knolle und wird in zahlreichen Küchen als Grundlage für Beilagen und Teige genutzt. Für Rezepte ist wichtig, ein für den Verzehr verarbeitetes Maniokprodukt aus dem Handel zu verwenden. Die Verarbeitung der Wurzel ist relevant, denn rohe Maniokwurzeln können natürliche cyanogene Verbindungen enthalten. Handelsübliches Mehl ist für die jeweilige Verwendung vorbereitet; die Packungsangaben geben Auskunft über Produktart und Lagerung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Portionen: 4
- Vorbereitung: 20 Min.
- Garzeit: 30 Min.
- Gesamtzeit: 50 Min.
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten für 4 Portionen
- 360 g Weizenmehl, etwas davon zum Wenden zurückbehalten
- 120 g Maniokmehl
- 720 ml Wasser, nach und nach zugeben
- 1 Prise Salz

Zubereitung
- Vermische Weizenmehl, Maniokmehl und Salz in einer Schüssel. Nimm vor dem Zugeben der Flüssigkeit etwas von der Mehlmischung zum späteren Wenden ab.
- Gieße das Wasser nach und nach dazu und rühre, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Falls die Masse noch fest und trocken wirkt, arbeite etwas mehr Wasser ein.
- Teile den Teig in kleine Portionen und rolle sie zwischen den Händen zu Kugeln. Drücke jede Kugel anschließend zu einer flachen Scheibe.
- Wende die Teigscheiben in der zurückbehaltenen Mehlmischung, sodass ihre Oberfläche rundum leicht bemehlt und körnig ist.
- Erhitze eine schwere gusseiserne Pfanne oder Grillplatte auf mittlere bis hohe Stufe, etwa 200 °C an der Oberfläche. Lege die Fladen portionsweise darauf und drücke sie vorsichtig etwas flacher.
- Backe die Fladen etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite. Wende sie, sobald die Unterseite leicht gebräunt ist; fertig sind sie, wenn beide Seiten Farbe haben und der Teig durchgegart wirkt.
Tipps
- Die Wasseraufnahme kann je nach Mehl variieren. Hebe einen kleinen Teil zurück und ergänze ihn nur, wenn der Teig beim Formen bricht.
- Am besten schmecken die Fladen frisch und warm. Übrig gebliebene Stücke kannst du abgekühlt luftdicht verpackt bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.
- Für eine würzige Variante kannst du etwas gemahlenen Kreuzkümmel oder getrocknete Kräuter in die Mehlmischung geben.
Häufige Fragen
Kann ich den Teig vorbereiten?
Du kannst den Teig einige Stunden vorher anrühren und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor dem Formen sollte er kurz Raumtemperatur annehmen, damit er sich leichter bearbeiten lässt.
Lässt sich das Weizenmehl ersetzen?
Ein Austausch durch glutenfreies Mehl verändert die Bindung und die Konsistenz deutlich. Verwende dafür eine passende glutenfreie Mehlmischung und gib das Wasser besonders vorsichtig dazu.
Warum zerfallen meine Fladen beim Formen?
Der Teig kann zu trocken sein oder noch nicht gleichmäßig vermischt. Arbeite schluckweise etwas Wasser ein, bis sich die Portionen ohne große Risse zu Scheiben drücken lassen.
Wie wärme ich übrig gebliebene Fladen wieder auf?
Erhitze sie kurz in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze und wende sie einmal. So wird die Oberfläche wieder warm, ohne dass die Fladen unnötig austrocknen.
Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft



