Vegane Vollkornwaffeln mit Apfel-Bananenmus

Diese veganen Vollkornwaffeln gelingen mit Haferdrink und Obstmus ganz ohne Ei, Milch, Butter und zugesetzten Zucker. Einfach und schnell gemacht.

Diese Waffeln kommen ohne Ei, Milch, Butter und zugesetzten Zucker aus. Haferdrink und dickes Apfel-Bananenmus machen den Teig saftig, während Vollkornmehl für einen kräftigen, leicht nussigen Geschmack sorgt. Das Ergebnis ist eine unkomplizierte Waffel, die warm besonders weich schmeckt und auch abgekühlt noch gut auf den Tisch passt.

Der Teig ist schnell zusammengerührt und braucht nur eine kurze Ruhezeit, bevor er ins Waffeleisen kommt. Serviere die Waffeln zum Frühstück oder als Snack mit frischem Obst, pflanzlichem Joghurt oder etwas Nussmus. Wenn du es aromatischer magst, passen Zimt oder Vanille in den Teig. Das Obstmus bringt bereits eine natürliche Süße mit, sodass du den Zuckerzusatz ganz weglassen kannst.

Was die Zutaten im Teig leisten

Bei diesen Waffeln übernehmen Haferdrink und Obstmus Aufgaben, die in vielen anderen Teigen Milch und Ei erfüllen. Der Drink liefert Flüssigkeit, damit sich das Mehl zu einem streichfähigen Teig verbindet. Das Mus bringt Feuchtigkeit und Bindung mit. Seine Konsistenz spielt dabei eine Rolle: Sehr dünnes Mus macht den Teig leichter fließend, während dickes Mus mehr Stand gibt.

Das Öl trägt zu einer zarteren Krume bei und hilft dabei, dass die Waffeln nicht trocken wirken. Backpulver lockert den Teig, indem beim Anrühren und Erhitzen Gase entstehen. So braucht es keine aufgeschlagenen Eier, um eine luftige Struktur zu bekommen. Da kein zugesetzter Zucker im Teig steckt, stammt die Süße hauptsächlich aus dem Fruchtmus. Die natürlichen Fruchtzucker können außerdem beim Backen zur Bräunung beitragen.

Vollkornmehl und kurze Ruhezeit

Vollkornmehl enthält neben dem Mehlkörper auch Bestandteile des ganzen Getreidekorns. Dadurch schmeckt es meist kräftiger als helles Mehl und gibt Gebäck eine etwas rustikalere Textur. Die enthaltenen Randschichten nehmen Flüssigkeit auf. Ein Teig mit Vollkornmehl kann deshalb nach dem Rühren noch etwas nachdicken.

Die kurze Ruhezeit hilft dem Mehl, einen Teil der Flüssigkeit aufzunehmen. Sie ist kein langes Gehenlassen und macht den Teig nicht wie einen Hefeteig größer. Stattdessen wird die Masse gleichmäßiger und lässt sich besser portionieren. Wenn du normales Mehl statt Vollkornmehl verwendest, kann der Teig etwas weniger kräftig schmecken. Die Konsistenz hängt auch dann davon ab, wie dick dein Obstmus ist.

Backen im Waffeleisen

Ein gut vorgeheiztes Waffeleisen gibt dem Teig rasch Halt und sorgt für die typische Form mit knusprigen Vertiefungen. Ist das Gerät noch zu kühl, kann die Oberfläche blass bleiben oder der Teig länger anhaften. Die genaue Backzeit unterscheidet sich je nach Modell, Plattentiefe und eingestellter Hitze. Farbe und Ablösen sind daher verlässlichere Hinweise als eine starre Minutenzahl.

Weil der Teig ohne Ei und Milch auskommt, passt er in eine vegane Ernährung. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jedes verwendete Produkt frei von möglichen Spuren anderer Zutaten ist; bei Allergien lohnt sich ein Blick auf die Packungsangaben. Die Waffeln eignen sich zum Frühstück oder für eine Zwischenmahlzeit. Mit frischem Obst, pflanzlichem Joghurt oder Nussmus lässt sich der Teller ergänzen, ohne dass der Teig selbst gesüßt werden muss.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Portionen: 6
  • Vorbereitung: 5 Min.
  • Garzeit: 15 Min.
  • Gesamtzeit: 20 Min.
  • Schwierigkeit: Einfach

Zutaten für 6 Portionen

  • 200 g Vollkornmehl, helles; alternativ normales Mehl
  • 2 TL Backpulver, am besten Weinstein-Backpulver
  • 250 ml Haferdrink
  • 80 g Obstmus, möglichst dick, zum Beispiel Apfel-Bananenmus
  • 2 EL Sonnenblumenöl, alternativ Kokosöl
Waffelteig und Zutaten wie Vollkornmehl, Haferdrink und Obstmus auf einer Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Vermische das Vollkornmehl mit dem Backpulver in einer Schüssel, sodass das Backtriebmittel gut verteilt ist.
  2. Rühre Haferdrink, Obstmus und Öl in einer zweiten Schüssel glatt. Verwende möglichst dickes Mus, damit der Teig nicht zu flüssig wird.
  3. Gib die feuchten Zutaten zum Mehl und verrühre alles zu einem glatten Teig. Lass ihn etwa 5 Minuten stehen, damit das Mehl Flüssigkeit aufnehmen kann.
  4. Heize das Waffeleisen vor und fette die Backflächen dünn ein. Falls dein Gerät eine Temperaturwahl hat, eignet sich eine mittlere bis hohe Stufe.
  5. Verteile den Teig auf sechs Portionen und backe die Waffeln nacheinander aus. Je nach Waffeleisen dauert das ungefähr 2 bis 3 Minuten pro Stück; fertig sind sie, wenn sie goldbraun sind und sich leicht lösen lassen.

Tipps

  • Reste kannst du abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag im Toaster oder kurz im Waffeleisen erwärmen.
  • Die Waffeln lassen sich einfrieren. Lege sie dafür nach dem Abkühlen einzeln oder mit Backpapier getrennt in einen Gefrierbehälter.
  • Für eine würzige Variante kannst du etwas Zimt oder Vanille in den Teig geben. Zusätzliches Süßen ist möglich, aber nicht nötig, wenn dein Obstmus bereits süß ist.

Häufige Fragen

Kann ich die Waffeln mit normalem Mehl backen?

Ja, normales Mehl funktioniert ebenfalls. Der Geschmack wird etwas milder und die Waffeln können eine feinere Textur bekommen.

Wie bewahre ich übrig gebliebene Waffeln auf?

Lass sie vollständig abkühlen und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag kannst du sie im Toaster oder im Waffeleisen wieder erwärmen.

Kann ich die Waffeln einfrieren?

Ja. Friere die abgekühlten Waffeln portionsweise ein und trenne sie bei Bedarf mit Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben.

Warum kleben die Waffeln am Eisen fest?

Häufig ist das Waffeleisen noch nicht heiß genug oder die Backfläche nicht ausreichend eingefettet. Auch sehr dünnes Obstmus kann den Teig flüssiger machen und das Herausnehmen erschweren.

Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt und redaktionell geprüft